Die LEGO Gruppe investiert massiv in die Digitalisierung und baut seine Präsenz in mehreren Märkten weltweit aus. Dafür hat der Familienkonzern zuletzt allerdings einen Gewinnrückgang in Kauf genommen. So passen die Kollegen vom Handelsblatt die heute vorgestellten Zahlen für das erste Halbjahr 2019 vortrefflich zusammen. Demnach konnten die Dänen ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um vier Prozent steigern, das Betriebsergebnis sei allerdings um 16 Prozent gesunken.

Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur hat der Konzern in den vergangenen Monaten rund 2,7 Milliarden Kronen (umgerechnet rund 360 Millionen Euro) investiert: Das Geld floss insbesondere in den Ausbau der Digitalisierung und des Online-Geschäfts (unter anderem in den Relaunch des LEGO Online-Shops und des LEGO VIP-Programms) sowie in die neuen Boom-Märkte China und Indien. Bis Ende des Jahres wolle man auf insgesamt 590 Brand Stores weltweit kommen, 140 allein in China.

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15 Kommentare

    • LEGO ist halt doch nur großes KMU. Mit so zwei Marketinghanseln, die die erste Milllion für Softwaretools zur Bearbeitung von Bildern rausballern und dann muss den Rest der Seite der Nachbar übernehmen, weil der die Vereinspage der Hundezüchter auch so soll hinbekommen hat.

      • …wobei natürlich dann die Frage bliebe, wo die Million für Grafikprogramme dann versenkt wurde. Für gute Fotos, 3D-Renderings, Bildbearbeitung und Verpackungsdesign ist ja LEGO auch nicht gerade berühmt…

  1. Irgendwie strange! In meinen Augen wird die Konkurrenz und der Druckfür Lego aus Fernost immer grösser… und genau dort wird ihr Produkt verlangt. Man könnte meinen, wir schätzen mehr und mehr billig und dort die Qualität.

    • @boemmsbua:
      Es ist noch viel verrückter:
      Dort ist Lego teurer als als bei uns die UvP (Kein Witz!), während die China-Ware deutlich billiger ist als hier.

      @Janni:
      Vielleicht kommt sie wieder, immerhin gibt es in China eine Stadt, die tatsächlich eine hat. Falls Du Bilder gesehen hast, wo so eine Bahnlinie durch ein Hochhaus führt – genau die.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Chongqing_Rail_Transit
      Linie 2 und 3 sind Einschienenbahnen, der Rest normal.

  2. Hm, die Top selling Themes sind merkwürdig. Schaue ich mir die Top 100 bei Amazon im Bereich Spielzeug an, finde ich kein Star Wars, aber Ninjago platziert sich 6x.

  3. Sorgen sollten die Cash Flow Werte machen. LEGO verbrennt weiterhin Geld im laufenden Geschäft. Das kann man nicht auf Dauer durchhalten.

  4. 140 stores in China. Naja, ist ja auch nicht gerade klein.
    Mir würde in Deutschland auch nur einer mehr reichen, und zwar etwas näher.
    Hamburg, Berlin, Leipzig….alle etwas über 200 km entfernt. Da ist es nicht so leicht, mal eben einfach hinzufahren.

    • Es ist ja nicht so dass sie in die Fläche gehen. Die 140 Stores verteilen sich auf nur 35 Städte. Also im Schnitt 4 Stores pro Stadt und es werden sicher Städte sein in denen die zahlungskräftige neue Mittelschicht ausreichend vertreten ist.
      Shanghai hat fast so viele Einwohner wie Baden-Würtemberg und Bayern zusammen, da sind vermutlich auch mehr als 4 Stores drin.

  5. Es ist jetzt 05:17 am 04.09. als ich diese Zeilen schreibe. Immer noch kann man keine Steine online bestellen. Ich tat das gestern telefonisch. Auf meine Frage hin wann das wieder online möglich wäre, sagte mir der Service, dass die Fehler erst behoben werden müßten. Ich gestehe auch, dass der Service auch gestern mich für das VIP System nicht begeistern konnte. Wird Lego beraten? 🙂
    Andere bekommen das auch auf die Reihe ohne Millionen auszugeben. Bei bluebrixx zum Beispiel hat man ein Konto und man kann jederzeit seine Bestellungen und den Bearbeitungsstand einsehen.
    Was den Gewinnrückgang betrifft trotz höherem Umsatz ist eine normale Erscheinung. Auch Lego wird wie Apple, Amazon und Co. beim deutschen Finanzamt seiner Einsätze steuermindern gelten machen.

    • Ich habe gestern morgen im Online Shop das Friends Café (wird angeblich am 11.09. geliefert) + als Bonus die Saftbar gekauft. Dabei 20€ in Form von VIP Punkten eingelöst. Ich hatte lediglich ein Problem das mein Code als ungültig angegeben wurde. Habe die Hotline angerufen & wir sind gemeinsam den weiteren Bestellvorgang kurz durchgegangen. Mein Fehler: Das „Code eingeben“ Feld im Warenkorb ist für Promo Codes, es folgt ein weiteres Feld für VIP Codes später, bei der Auswahl der Bezahlmethoden. Wenn man das 1x weiß ist es okay. Habe der netten Kollegin trotzdem gesagt das es sehr ungünstig gelöst ist. Sie sagte man hätte es bemerkt & arbeitet an einer Optimierung. Ansonsten funktionierte die Homepage ganz vernünftig vom Tablet aus.
      Ich gebe ein Update wenn ich meine Lieferung mit dem neuen Dienst bekomme.

  6. 140+ Stores in 35 Städten allein in China. Das sind 4 Stores pro Stadt und in Deutschland schaffen sie es nicht einmal, dass jede Hauptstadt der 16 Bundesländer einen Store hat. Aber hey, dafür hat München immerhin gleich zwei…

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