Beim LEGO® Club Magazin wird es in Kürze einige Veränderungen geben. Dies berichten die britischen Kollegen von Brickfanatics. Demnach ist Keith David Severson, Senior Manager of Community Support bei LEGO®, im Gespräch mit dem LEGO® Club Team, um das Club Magazin weiterzuentwickeln und „auf eine neue Stufe zu stellen“. Und dieser Schritt bringt auch einige Änderungen mit sich, die insbesondere AFOLs betreffen wird.

Laut Bericht werden mit Versand der September-Ausgabe alle Club-Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die älter als 13 Jahre alt sind, darüber informiert, dass dies ihr letztes Club-Magazin ist, welches sie als Abonnenten erhalten. Im November folgen dann alle anderen europäischen Länder, in den das LEGO® Club Magazin erscheint. Ab 2015 gilt diese Regelung dann für Abonnenten weltweit. Begründet wird dieser Schritt mit einer Fokussierung der künftigen Zielgruppe auf Kinder unter 13 Jahren.

Das LEGO® Club Team sei sich der Auswirkungen insbesondere auf AFOLs bewusst, heißt es. Feedback zu dieser Entscheidung sei ausdrücklich erwünscht, um unter anderem festzustellen, wie groß das Interesse von Erwachsenen Abonnenten ist. Nach wie vor werden die aktuellen Ausgaben des LEGO® Club Magazins in den jeweiligen Brand Stores kostenlos ausliegen – und dürfen hier gerne mitgenommen werden.

Meine Meinung:
Aus Marketing-Sicht ist die Fokussierung auf die Zielgruppe (Kinder unter 13 Jahren) durchaus sinnvoll, zumal die „LEGO® Erfahrung“ ja bereits schon deutlich früher beginnt und meines Erachtens mit einem Alter von 13 bis 16 Jahren in der Regel deutlich abnimmt, weil einfach andere Interessen in den Vordergrund rücken. Durch meine beiden Söhne (beide noch unter 13 Jahren) werde ich als Vater und AFOL weiterhin Mitleser des LEGO® Club Magazins bleiben. Meine Kinder freuen sich über jede Ausgabe, für mich als Erwachsenen hat das Magazin verständlicherweise nur wenig interessantes zu bieten.

Ich persönlich würde es jedoch sehr begrüßen, wenn LEGO® die Idee eines eigenen „offiziellen“ Magazins für AFOLs aufgreifen würde. Der Erfolg des ausverkauften englischsprachigen „Blocks“-Magazins spricht hier eine deutliche Sprache. Zudem denke ich, dass LEGO® sich dieses enorme Potenzial nicht entgehen lassen sollte. Meine Meinung als AFOL, Marketing-Mensch und Journalist.

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