LEGO 75313 UCS AT-AT: Designer reagieren auf Konstruktionsfehler

Ende November sorgte ein auf Brickset veröffentlichter Artikel zum neuen LEGO 75313 UCS AT-AT für Aufsehen. In mehreren Beispielen wurde dort aufgezeigt, dass das neue LEGO Star Wars Flaggschiff offenbar unter einigen Konstruktionsfehlern leidet. Dabei ist weniger das Aufbauen des 6785 Teile großen Sets das Problem, sondern eher das Auseinandernehmen.

An mehreren Stellen sind nämlich Technic-Achsen so verbaut, dass sie nicht ohne weiteres wieder entfernt werden können. Das würde dem LEGO-Gedanken widersprechen, aus bereits bestehenden Bauwerken immer etwas neues bauen zu können. Auch wenn höchstwahrscheinlich die wenigsten Käufer des 800 Euro teuren Display-Sets den Walker wieder auseinander nehmen werden, um daraus beispielsweise ein Haus zu bauen.

Inzwischen hat LEGO aber auf die Kritik reagiert und ein Statement zur Problematik veröffentlicht. Seit gestern findet sich außerdem auf dem offiziellen LEGO YouTube-Kanal ein Tips&Tricks Video zum UCS AT-AT, worin der Designer Henrik Andersen zeigt, wie man das Set wieder in seine Einzelteile zerlegen kann. Kurzgesagt: Die Lösung aller Probleme lautet „Rütteln und Schütteln“.

LEGOs Statement zur UCS AT-AT Problematik

All LEGO sets are designed to be rebuildable, including the LEGO Star Wars AT-AT.
This set is a complex build intended for those aged 18+ and uses Technic pieces to secure elements of the set. Once assembled, these pieces can sometimes be more difficult to take apart, but it is still possible. In the case of the elements that attach the upper body to the lower part of the set, builders should tap to the side of the Technic rod until it starts to stick out and then remove it using the LEGO tool which is provided with the set. Alternatively, you can ease the model onto its side and the rods will come out.


Regarding the pieces used to construct the legs; once assembled the Technic rods can be removed by pushing the rod from one end and securing the end of it with your fingernail. Then push back the cross-axle extender and keep repeating this movement until enough of the end protrudes out to be able to remove it.

LEGO

Was sagt ihr zur Kritik an der Bauweise des LEGO 75313 UCS AT-AT? Viel heiße Luft um nichts oder nehmt ihr tatsächlich auch mal Sammlermodelle auseinander, wenn euch ein entsprechendes Teil fehlt? Teilt uns eure Meinung gern in euren Kommentaren mit!

37 Kommentare zu „LEGO 75313 UCS AT-AT: Designer reagieren auf Konstruktionsfehler“

    1. Danke! Dem (und vielen ähnlichen Kommentaren) schließe ich mich an. Kürzer wäre nur noch die „Facepalm“ für Leute die sowas einen Fehler nennen.

  1. Viel heiße Luft um nix. Das Problem ist in der Praxis gar kein Problem, nur weil es etwas fummelig ist.

    Und mal ehrlich. Wer baut das Ding wieder ab (außer für einen Umzug und selbst da ist das nicht wirklich ein Problem).

  2. So ein Statement hätte ich mir zum Lego NES gewünscht. Hab das Set mehrmals auseinander gebaut und wieder zusammen, trotzdem funktioniert die Mechanik für das NES Modul „runter drücken“ gar nicht. Nervig.

    1. Ka was bei dir das Problem ist. Bei mir und funktioniert es auch einwandfrei. Hab auch noch nie weder bei Instagramm noch auf Youtube jemanden gesehen der das Problem auch hat. Sicher das du keinen Baufehler hast ?

    1. Es ist kein Konstruktionsfehler! Es sind Axles, die komplett in Ihren Löcher verschwinden und von beiden Seiten nicht mehr entfernt werden können.
      Aber es ist dämlich, sich über so etwas aufzuregen, richtig. Ein Skalpell oder Cutter reichen aus, um die lockeren zu entfernen und für die an den Beinen muss ich halt etwas Kraft und Hebel aufwenden, um den Kopf freizulegen…
      Aber ich zitiere den 1. Kommentar: „First World Problems“ 😉

  3. Vieles, was Lego aktuell macht, empfinde ich nicht als gut.
    Aaaaaaber: Dieses Problem hier scheint mir doch von „ich brauch mehr Klicks“-YouTubern mühsam erfunden worden zu sein…

  4. Das ist schon übles Clickbait! Niemand hat von einem Konstruktionsfehler gesprochen – ist es meines Erachtens auch nicht. Es ist ein Tutorial zum Demontieren – was bei Stopperachsen etwas tricky sein kann – nicht mehr und nicht weniger…

  5. Ja, viel heiße Luft um „nichts“. Es ist nur Lego. Da gibt es wahrlich andere Herausforderung, um nach Plan gut passende Elemente zusammenzustecken und das Ganze wieder zu zerlegen, mag auch die eine oder andere Fummelei dabei sein.
    Die „Sammler“, die ihre Lego-Modelle nie wieder zu zerlegen (um den Bauspaß zu wiederholen und/oder man auch irgendwann nicht mehr alles gleichzeitig ausstellen kann), werde ich nie verstehen. Warum dann nicht gleich in den richtigen Modellbau einsteigen, wo man natürlich für DEUTLICH weniger Geld dann auch ein wirkliches Modell im ureigensten Sinne erhält – was sich natürlich nicht wieder zerlegen und lässt und dessen Teile sich für andere, tolle Modelle gleichgut eignen?
    Gerade die einfache Handhabung, Wiederverwendbarkeit und Universalität sind für mich quasi die Berechtigung, mit Noppensteinen überhaupt „Modellbau“ (im weiteren Sinne) zu betreiben. Und Spaß machen tut es natürlich auch, weil es halt soviel einfacher und anspruchsloser gegenüber „richtigem Modellbau“ ist, man also auf jeden Fall „erfolgreich“ sein wird. Das rechtfertigt (für mich) dann auch die höheren Preise eines solchen Systems.

  6. Jetzt erst das Video gesehen. Sich darüber zu mokieren, ist nichts anderes, als wenn in einem Lego-Werk mal ein Steinchen auf den Boden fällt

  7. Es gibt kein Konstruktionsfehler …….

    Ich habe ihn gebaut und habe keinerlei Probleme – ob es nun fummelig ist die eine Achse wieder heraus zu bekommen oder nicht ist VÖLLIG irrelevant und kein Blogbeitrag wert , nur weil irgendwelche Leute meinen – Lego hätte mal wieder scheisse gebaut und sich irrational muckieren, des muckieren wegens.

    Aber Hochachtung vor dem Designer, der auf dieses Wolfsgeheul schnell reagiert und das vermeindliche Problem ruhig und sachlich aus der Welt räumt.

  8. Für mich überhaupt kein Konstruktionsfehler! Im Gegenteil, ich finde es gut, dass das Teil so robust konstruiert ist. Eine imperiale Kampfmaschine sollte nicht schon vom scharf ansehen auseinanderfallen

  9. Ernsthaft? Wirklich? OMG‍♂️
    Wer ein Haar in der Suppe sucht, der findet eins und wenn er es selber rein getan hat.
    Konstruktionsfehler…….tz

  10. Ihr macht eine super Arbeit, aber das hier ist nur Clickbait. Das ist kein Konstruktionsfehler sondern nur eine Anleitung wie man den wieder auseinander bauen kann. Ich hoffe, dass Promobricks nicht so eine Clickbait Seite wird, wäre schade drum….

  11. Es handelt sich hier weder um „Clickbait“ noch um eine Lappalie. Das Lego-System ist vom Grundsatz her dafür konzipiert, dass man nicht nur stur ein bestimmtes Modell nach Anleitung bauen kann, sondern dieses –> auch wieder seine Einzelteile zerlegen kann (um es nochmal aufzubauen oder etwas gänzlich anderes).
    Die Konstruktion, die im Video bei 0:54 gezeigt wird, lässt sich von der grundsätzlichen Bauart her -nicht- wieder zerlegen. Natürlich kriegt man es mit Hilfsmitteln oder mit der im Video gezeigten (meines Erachtens etwas unwürdigen) Fummelei irgendwie hin – aber letztlich handelt es sich um einen Designfehler!
    Dass das Ganze nirgendwo diskutiert wurde, ist übrigens falsch! Es war zwar hier im Blog kein Thema, aber besonders in englisch-sprachigen Lego-Foren und Blogs wurde das Thema ausführlich besprochen.

    1. Unwürdige Fummelei …..naja ….

      Sehen wir es doch mal wie es ist. Die Konsumenten, die Afols fordern Lego immer wieder aufs neue heraus – sie WOLLEN solche Sets wie den AT-AT oder sonst was, zeigen dabei auf Mocs von Hobby Designer die selbst hahnebüchen Techniken oder eimerweise Teile reinwerfen um Modelle zu erschaffen, von denen bei Lego in den 80igern ….90igern und selbst in den 2000er nicht mal annähernd zu träumen wagte. Dabei geht es bei Afols, die solche Sets sammeln, nicht mehr darum Sets auseinander zu nehmen und was neues daraus zu bauen – ansonsten gäbe es diese Technic Supercars und co nicht, wie es auch nur noch darum geht im Regal schön auszusehen.

      Designfehler ? Ich weiß nicht ….. – Kompromis um ein Set auf den Markt zu bringen das die Grenzen des machbaren auslotet und am Ende nur eine Funktion haben sollte, nämlich die stabil zu stehen …statt als Kram-modell zu enden, das man baut, auseinander reißt und dann weiß der Geier damit macht ……ich reiße sicher keine 800€ Modelle ständig wieder auseinander.

      Es zeigt sich, das es Lego kaum noch richtig machen kann….

      Es wird geschrien – Macht dies ! ….dann macht Lego das – dann ist es den Leuten zu teuer, obgleich das direkte Vergleichsmodell von Moccer, das die Leute als TOLL anpreisen noch viel teurer wäre, würde man es sich moccen – dann gibt es Sets, gerade bei Techic – da wird genörgelt wie gammelig die Konstruktion sei, wie luftig und instabil alles sei – und gerade jetzt hier beim AT-AT würde ich sagen, taten sich die Designer sicher nicht leicht das der Läufer nicht einfach einbricht und dabei sogar noch vestellbare Glieder eingebaut bekommt – das hier zu Bautechniken gegriffen wird, die durchaus legal sind …aber vielleicht nicht unbedingt dazu geeignet sind, das jedes Kind es demontiert bekommt……DAS ist sicher etwas das man hier sicher einfach mal abgesegnet hat , mit dem Glauben, das es nicht viele geben wird, die SO ein Set wirklich ständig demontieren werden …

      Es mag stellenweise wirklich zu spüren sein, das Lego mit der 18+ Serie, mehr fummelige Techniken anwendet und davon ausgeht, das das damit nciht gespielt wird, das es nicht demontiert wird …sondern einfach nur ein schönes nerdiges Deko-Element im Haus wird, anders ,kann man sich ohnehin Set wie die Titanic oder das Colloseum und co erklären. Die Trennung zwischen Spielzeug für Kinder zum bauen, demonstieren, spielen und herumrödeln und dem Modellbau mit Klemmbausteinen für Vitrine und Regal der Erwachsenen wird immer klarer und so ändern sich dann auch Bautechniken – ob es ein Fehler ist zu denken, das die Wahrscheinlich gering ist das so teure Sets demontiert werden ? Ich weiß nicht …..ich halte es persönlich sogar realistisch gedacht.

  12. Sorry, aber heutzutage auf so eine Kritik „eingehen zu müssen“ ist doch echt lachhaft…
    Hab letztens ein altes Technikset gebaut mit den ganz alten schwarzen Achsen…. Die gehen schwer auseinander, wenn überhaupt

    1. Die 3er Achsen waren seiner Zeit ein Probelm, darum haben wir heutzutage die „roten“ mit den Einkerbungen, weil man die alten kurzen kaum bis garnicht irgendwo herausbekam ….außer mit einer Zange vielleicht.

      Gleiches Spiel, das es damals keinen Teiletrenner gab – was wurden seiner Zeit Plates und Fliesen zerbissen, sind Baseplates gebrochen, weil man sie herumbog damit die Platten wieder abgehen …..

  13. Ich sehe da kein Designfehler . Wer sich solch einen Kollegen ins Haus holt , sollte auch in der Lage sein den wieder zu zerlegen !
    Wenn ich nach 5 Wochen ein MOC von mir wieder zerlege , muß ich auch so manches mal darüber Nachdenken wie ich das überhaupt wieder auseinander bekomme . ( und das sind nicht wenige )
    LG üfchen

    1. Naja ein DESIGNfehler ist es ohnehin nicht …..Design bedeutet – > FORM …..bzw. die Formgebung eines Produktes, die entweder dem Auge schmeichelt oder eine Funktion folgt, bzw. unterstreicht und möglich macht.

      Die Funktion erfüllt der Achsstoper in seiner Ausübung als Technic Teil, dazu passt er sich perfekt im Design der Gesamtstruktur an und verbindet Teile ohne andere zu behindern oder die Funktion der Gelenke oder der Verkleidung zu stören.

      Eine Demontage der Konstruktion ist zudem noch immer möglich……. somit ist das Design grundlegend …PERFEKT

      1. Vorsicht, bitte nicht verwechseln! Der Wortursprung von Design hat schon etwas mit Form zu tun, ABER in der Entwicklung eines Produktes werden in der Designphase neben dem Aussehen, auch Funktionen und Prozesse entwickelt… Und darunter fällt eben auch die Entscheidung, dass bestimmte Verbindungen von Bauteilen eben mit komplett versenkten Axles realisiert werden sollen/müssen!

        1. Eben „müssen“ und darum gehts, in diesem Fall müssen die Stoperachsen schon komplett verschwinden, damit sie im Gelenk nicht im Weg sind , wobei man natürlich fragen könnte : Wäre die Funktion der Beweglichkeit wirklch notwendig gewesen, wenn Lego ohnehin dazu rät, das man die Beine nicht all zu sehr verstellt, um die Stabilität zu gewährleisten, bzw. keine all zu große Last auf den kleinen Schneckengewinden ruht.

          Hier aber hat man sich bei Lego konkret dafür entschieden, das die Funktion von beweglichen Gelenken höher wiegt, als das LEICHTE entfernen von Bauteilen, die in der Regel (!) ohnehin nicht einem ständigen Umbau unterliegen, anders als bei den Spielsets.

          Somit kann man nicht von einem Designfehler reden, weil die Form und die Funktion hand in hand gehen und das Resultat des fertigen Konstruktes keine konkreten Einwände zu läßt , ist beweglich und dennoch stabil und trotzdem demontierbar – wenn auch kniffelig, aber möglich.

          1. Versteh mich nicht falsch, ich spreche nicht von einem Designfehler und erst recht nicht von „ups, das haben wir nicht gemerkt“ 😉
            Ich bin 100% bei dir! Es war vollkommene Absicht, anders wären die beiden Stellen zu realisieren gewesen, ohne Einbußen in der weiteren Bauweise…
            Mit ging es wirklich nur um „Design ungleich Aussehen“ 🙂

            1. Eigentlich wollte ich eine solche Aussage auch garnicht tätigen, im Gegenteil 😉

              „Design bedeutet – > FORM …..bzw. die Formgebung eines Produktes, die entweder dem Auge schmeichelt oder eine Funktion folgt, bzw. unterstreicht und möglich macht.“

              – Dem Auge schmeichelt ……so versuchte ich das Aussehen durchaus als wichtig zu erwähnen, zumindest wenn es um optische Reize geht, anders ist das Aussehen ja der Funktion geschuldet ^^

              Sogesehen haben wir uns wohl einfach nur gegenseitig missverstanden 🙂

  14. Ich finde den Artikel ganz nützlich, denn somit weiss man was man bei einem eventuellen Abbau zu berücksichtigen hat und weiss zudem, dass es kein echtes Problem geschweige denn ein Konstruktionsfehler ist. Daher finde ich auch die Headline und die Dramaturgie des Artikels hier ebenfalls Clickbait-verdächtig! Es ist schlicht und ergreifend kein Konstruktionsfehler und der Designer reagiert auf Konstruktionsfehlervorwürfe. Aber schätze jeder muss die Kühe melken wie sie kommen…

  15. Also ich finde ja auch, dass Lego in den letzten Jahren Dinge macht, die ich nicht nachvollziehen kann, aber das hier ist echt eine Lapalie.

  16. Lego Bauteile die nach dem Einbau nicht mehr entfernt werden können?
    Sowas habe ich noch nie gehört. Und sofern sie nicht eingeklebt werden, kann ich mir das auch nicht vorstellen. Man muss immer nur wissen wie man es macht.

    1. Naja, so einfach ist das nicht… Es sind zwei Verbindungen im ATAT zu finden, die du ohne weiteres nicht wieder entfernen kannst.
      Jeweils verschwindet die braune Stoppaxle komplett im entsprechenden Technikloch, so dass du sie weder von der einen Seite rausziehen noch von der anderen rausdrücken kannst. Ergo kann sie nur mit Unständen wieder herausgenommen werden.
      Mit ist das Wurst 🙂 denn einmal aufgebaut bleiben meine Sets aufgebaut… Verkauft werden sie nur im Falle einer Insolvenz (unwahrscheinlich als Beamter) und umziehen werde ich nur noch auf den Friedhof 😀

  17. Hab jetzt nichts gesehen, das irgendwie schwierig wäre.
    Ich hoffe es beschweren sich nicht die selben Leute, die immer für mehr Anspruch bei den 18+ Sets plädiert haben xD.

  18. Ich finde es total lustig wie sich hier über irgendwelche Konstruktionsfehler gestritten wird, aber mit keiner Silbe erwähnt wird das der größte Konstruktionsfehler ein zerbröselndes Set ist das auseinander fällt sobald man das Ding auch nur anfasst. Ein bisschen erinnert das ganze an Jenga wenn man versucht einen der untersten Steine zu entfernen. Und sowas für günstige 800 Euro.

  19. omg…..gerade das Video gesehen und ich sehe kein Problem……ganz normale fummelei…..das ist nunmal lego und keine holzbausteine…..

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