LEGO 40381 BrickHeadz Monkey King im Review

Erst gab es den Affenkönig als LEGO Minifigur in der Sammelreihe, nun gibt es ihn auch als baubare LEGO BrickHeadz Figur.

LEGO 40381 BrickHeadz Monkey King im Review (Daniel Haedicke) - 1

Im aufregenden Trubel der vielen großartigen Neuerscheinungen, wie dem LEGO 21323 Ideas Grand Piano oder dem LEGO 71374 Nintendo Entertainment Systems ging ein kleines Set völlig unter – der neue LEGO 40381 Monkey King aus der BrickHeadz-Serie.

Seit dem 01. August 2020 ist das aus 175 Teilen bestehende Set im LEGO Online-Shop bzw. den LEGO Brand Stores erhältlich. Heute möchte ich euch den König der Affen aus dem chinesischen Roman „Die Reise nach Westen“ kurz vorstellen.

Die Fakten zum LEGO 40381 Set

  • Set-Nummer: 40381
  • Thema: BrickHeadz (Nummer 110)
  • Bezeichnung: Monkey King
  • Teilezahl: 175
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Empfohlenes Alter: 10+
  • UVP: 9,99 Euro
  • Preis pro Teil: 5,7 Cent

Die Verpackung

Die Größe der Box ist identisch mit den anderen Einzelfiguren der BrickHeadz-Reihe. Das Design wurde dagegen dem asiatischen Affenkönig angepasst und warme Rot- und Gelbtöne verwendet. Die Front zeigt dabei den fertigen Monkey King ohne Ständerplatte – auf der Rückseite wird dargestellt, wie die Figur eben auf diese typisch gebaute Platte gestellt werden kann.

Eine der Seiten hat noch den illustrierten Monkey King abgebildet. Die Oberseite ist mit dem obligatorischem 1:1 Element versehen – in diesem Fall einer der bedruckten 1×4 Steine. Was auffällig ist, dass auf drei Seiten der Monkie Kid Schriftzug prangert – eines der Sets, die 80013 Geheime Teambasis aus der neuen Serie von LEGO hatte Robert aus dem Team bereits in einem ausführlichen Review vorgestellt.

Der Inhalt und die Bauanleitung

Genug von dem Pappkarton, nun soll es an die bunten Steine im Inneren gehen. Nach dem Durchtrennen der Siegel (ich bin froh, dass es diese lästigen Eindrücklaschen an diesen kleinen dünnen Kartons nicht mehr gibt) kommen drei gut gefüllte und unnummerierte Beutel zum Vorschein. Von den 175 Einzelteilen sind die Kleinstteile klar in der Überzahl, was aber bei einem BrickHead nicht weiter verwundert.

Eine insgesamt 52 Seiten starke Anleitung liegt ebenfalls bei. Zum Affenkönig selbst wird nichts weiter geschrieben, dafür fällt das veränderte Design auf. Die Seiten sind in einem hellen Gelb getunkt, sowie die Baunummern in eine Art güldenem Stil gehalten.

Der Aufbau

Apropos güldener Stil – dieser setzt sich überraschend auch bei einigen Einzelteilen fort. Was dabei besonders ist, es ist metallic-gold. Die „Nexo Knights“-Schilde (wie ich sie immer nenne) sind dabei fast exklusiv, wäre da nicht auch vor kurzem erst der LEGO Iron Man Helm (76165) und LEGO Monkey King Mech (80012) auf den Markt gekommen. Die klassischen BrickHeadz Augen sind ebenfalls in gold getunkt, allerdings täuscht hier der erste Eindruck. Die Basis bildet nur das pearl-gold, wie auf der Rückseite deutlich wird – die Front ist glänzend bedruckt. Die 1×4 Steine sind exklusiv und schön bedruckt.

Einige der bereits über 111 verschiedenen Klotzköpfe habe ich bereits gebaut und dieser hier fällt mit seinem Aufbau etwas aus dem charakteristischen BrickHeadz-Rahmen. Was dagegen weiterhin ein markantes Merkmal bleibt, ist der 2×2 Stein in rosa. Auch der Monkey King erhält also ein Denkorgan.

Das Gesicht und die Haarteile werden anschließend geformt. Die vorher schon unterschiedlich gebauten Ebenen helfen dabei, mehr Struktur hinein zu bringen. Auch am Hinterkopf wird es etwas „wuschelig“ durch das Anbringen von Cheese-Slopes.

Auch sein roter Kopfschmuck darf nicht fehlen und wird aus wenigen Teilen zusammengebaut. Am Schluss noch die BrickHeadz-Platte gebaut und seinen Stab zusammengesteckt – fertig ist der Monkey King.

Selbstverständlich bekommt er auch seinen roten Umhang und einen kleinen Schwanz ans Hinterteil gesteckt.

Vergleich mit der Minifigur (Sammelserie 19)

In der LEGO Minifiguren Sammelserie 19 (71025) tauchte der erste Monkey King auf. Dort ahnte noch niemand so wirklich, was anschließend mit der Monkie Kid Serie noch folgen würde. Die Minifigur war aber bereits damals, nicht nur wegen der tollen Prints, sehr begehrt bei den Sammlern. Das große Pendant zur kleinen Figur steht dem in fast nichts nach, auch wenn ich persönlich sagen muss, dass mit die kleine Figur, was Torso-, Bein- und Kopfbedruckung angeht, etwas besser gefällt.

Ich denke, ihr könnt ganz gut erkennen, wo die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten liegen. Klarer Vorteil beim BrickHead sind natürlich die Elemente in metallic-gold. Allerdings gibt es auch die passende Minifigur, mit dem passenden Outfit bereits – im oben bereits genannten Monkey KIng Mech (80012). Dieser liegt mir leider nicht vor, aber ich denke, der Vergleich ist ausreichend.

Mein Fazit

Schade, dass der Bau dieser kleinen, kantigen Figuren immer so schnell vorüber ist. Mir gefällt die BrickHeadz-Reihe, ich weiß aber auch, dass sie die „LEGO Nation“ spaltet. Im Fall des Monkey Kings haben sich die Designer aber wieder ordentlich Mühe gegeben und viele kleine Elemente bringen die Details gut rüber. Auch die Prints sind in diesem Set einwandfrei und die Elemente in metallic-gold gefallen mir grundsätzlich sehr.

Für knapp 10 Euro bekommt man einen schicken BrickHead, der sich wunderbar auch zu den anderen asiatischen Sets dazu gesellt. Was mir auch gut gefällt, ist, dass der Rhythmus von neuen Sets zum Glück stark abgenommen hat und dass man nicht mehr wöchentlich mit neuen BrickHeadz überrannt wird.

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