Das Thema Nachhaltigkeit rückt beim dänischen Spielwarenhersteller weiter in den Vordergrund. Aktuell wird im LEGO Flagship Store Berlin der digitale Kassenzettel getestet. Vor ein paar Tagen war ich mit meiner Familie in der Bundeshauptstadt, da darf ein Besuch im deutschen Flagship Store natürlich nicht fehlen. Und wie immer gab es auch einige Kleinigkeiten zum Mitnehmen.

Nach dem Bezahlen an der Kasse wurde ich gefragt, ob ich den Kassenzettel nicht auch per E-Mail erhalten möchte. Die Frage habe ich erst einmal verneint. Kurz vor Verlassen des Stores fand ich die Idee dann doch nicht schlecht und habe mich noch einmal mit einem Mitarbeiter dazu dazu unterhalten.

Papier oder E-Bon? Ihr habt die Wahl …

Im LEGO Flagship Store Berlin wird dieser „E-Bon“ gerade an zwei Kassen im Erdgeschoss getestet. Die Kunden können die klassische Papiervariante, Papier und E-Bon, oder nur den E-Bon erhalten. Da bei mir der Kassenbon meistens im Mülleimer landet, dann ist der E-Bon eigentlich eine gute Alternative. Insbesondere für VIP-Kunden, denn deren E-Mail-Adresse ist ja bereits im System hinterlegt.

Zuhause angekommen ist dann auch schon die E-Mail im Postfach gelandet. Dazu hier zwei Bilder, damit sich jeder vorstellen kann, wie der neue E-Bon aussieht. Die persönlichen Daten (Name, VIP-Nummer, etc.) habe ich entfernt.

LEGO Flagship Store in Berlin testet den digitalen Kassenzettel LEGO Flagship Store in Berlin testet den digitalen KassenzettelSollte es künftig möglich sein, diese Funktion bei seiner VIP-Mitgliedschaft zu hinterlegen, würde ich diese sogar aktivieren. Perfekt wäre es dann, wenn die Rechnung/E-Bon (sowie aktuell ja auch die VIP-Punkte) im Nutzerprofil im LEGO Online-Shop mit angezeigt werden.

Wie findet ihr den neuen E-Bon? Wäre das etwas, womit ihr euch künftig anfreunden könnt? Wir freuen uns auf euer Feedback in den Kommentaren.

28 KOMMENTARE

  1. Mich würde interessieren, wie sich der Store bei der Rückgabe verhält, wenn man nur einen digitalen Kassenzettel hat. Bisher war für eine Rückgabe gegen Geld immer der Bon erforderlich.

  2. Du hast ja zur Rückgabe einen Beleg. Nur eben nicht auf dem Papier. Im Store können sie dann den Beleg anhand der Nummer im System aufrufen und eine Gutschrift, Umtausch, was auch immer veranlassen! Warum sollte es da Probleme geben?

  3. Ich will hier keine Schleichwerbung betreiben, aber beispielsweise im Frankfurter Apple Store (in allen anderen Stores weltweit wahrscheinlich auch) wird nur diese Art der Quittung angeboten.

    Beziehungsweise, wahrscheinlich wäre die ausgedruckte Form auch möglich, habe ich aber bisher nicht getestet und ich finde diese Art des Bons sowieso besser.
    Ansonsten fliegen die Bons bei mir eh nur im Portemonnaie rum.

  4. Außerdem kannst Du den E-Bon natürlich noch jederzeit ausdrucken, falls eine Reklamation etc. erforderlich sein sollte.

  5. Sehr vernünftig. Solle überall so sein. Wenn man was umtauschen möchte man man ja immer noch die Email auf dem Smartphone vorzeigen.

    • Warum? der Kauf ist doch mit meiner VIP-Nummer verbunden und diese Steht im System. Ich habe das Handy nicht immer dabei.

  6. Also, ich war vorgestern in Berlin im Store… Da hat mir keiner etwas davon gesagt, und ich wußte davon nichts. Ist schon richtig, bei mir liegen die Zettel auch nur rum und werden irgendwann entsorgt. Und als VIP-Kunde ist die Mailadresse (wie oben schon geschrieben) ja auch hinterlegt, ich brauche sie nicht mal ansagen. Eigentlich eine gute Sache.

  7. Also das ist jawohl ein wenig heuchlerisch. Als wenn der Kassenzettel was ausmachen würde, klar summiert sich das, aber dann wenn der Shop mir ein Paket sendet mit einem kleinen Set, einen viel zu großen Karton nehmen und überhaupt, soviel Plastik herstellen und dann den Umweltfreund spielen? Die Unikitty Sets doppelt in Plastik einpacken usw.. Und seit neustem all die Papp Zugaben oder X-tra Sets, alles aus Pappe (Schrott), aber der Kassenzettel ist der Böse. Sollen Sie beim Lieferschein nur eine Din A5 Seite nehmen anstatt Din A4, hätten Sie viel mehr gespart, beim Kassenzettel spielt das die wenigste Rolle. Oder anstatt per normal DHL mit Go Green versenden, aber das wäre ja zu teuer. Die wollen eher Kosten einsparen als der Umwelt was gutes tun, sorry, aber das ist meine Meinung. Jeder Cent zählt für Lego, die Bugattis der Chefetage wollen bezahlt werden.

    • „Also das ist jawohl ein wenig heuchlerisch. Als wenn der Kassenzettel was ausmachen würde, klar summiert sich das“

      Richtig, es summiert sich. Und gar nicht mal zu knapp. Dass Thermopapier dann auch bei der Wiederverwertung durch die meist verwendete BPA-Beschichtung ein zusätzliches Problem darstellt kommt erschwerend hinzu. Das Papier der Kassenbons kann nämlich nicht einfach in die blaue Tonne, sondern gehört eigentlich in den Restmüll und ist damit aus dem Kreislauf entnommen.

      „aber dann wenn der Shop mir ein Paket sendet mit einem kleinen Set, einen viel zu großen Karton nehmen und überhaupt, soviel Plastik herstellen und dann den Umweltfreund spielen?“

      Dass du Pakete bekommst liegt ja zunächst einmal an dir. Du wirst nicht gezwungen Online/per Telefon oder sonstwie zu bestellen. Klar hat nicht jeder einen Store um die Ecke (geht mir auch so) und Exklusive Sets bekommt man eben nur dort, aber alle anderen können auch ganz problemlos im Einzelhandel gekauft werden Dazu kommt, dass Galeria Kaufhof und (noch) Toys’R’Us die meisten Exklusives abdecken, damit wird die Erfordernis der Bestellung schon ziemlich minimiert. Außerdem lassen sich Karton und auch Lieferschein ziemlich problemlos weiterverwenden.
      Die Produktion bei Plastik bei einem Plastikspielzeug zu kritisieren ist ein wenig seltsam aber nun gut, auch hier versucht Lego ja gerade auf andere Formen umzusteigen.

      „Die Unikitty Sets doppelt in Plastik einpacken usw.. Und seit neustem all die Papp Zugaben oder X-tra Sets, alles aus Pappe (Schrott)“

      Doppelte Plastikverpackungen (übrigens auch die einzelnen Tüten) sind durchaus problematischer und hier könnte das Unternehmen tatsächlich einmal ansetzen. Pappe die das Produkt selbst darstellt ist aber nunmal kein Müll sondern hat einen Verwendungszweck und ist damit nicht mit den Kassenzetteln zu vergleichen.

      „Oder anstatt per normal DHL mit Go Green versenden, aber das wäre ja zu teuer.“

      Da hast du erst einmal recht. Wobei ich das „Go Green“ immer noch nicht wirklich nachvollziehbar finde. Das klingt erst einmal toll, ist aber so gut wie gar nicht überprüfbar. Und die Treibhausgase werden trotzdem erst einmal ausgestoßen.

      „Die wollen eher Kosten einsparen als der Umwelt was gutes tun“

      Lego ist ein Wirtschaftsunternehmen. Natürlich wollen sie Kosten einsparen und die Gewinne maximieren. Das durchblickt aber eigentlich jeder normal denkender Mensch. Umso besser, wenn dabei auch noch ein tatsächlicher Gewinn für die Umwelt zustande kommt. Es gäbe durchaus auch andere Wege um Kosten zu sparen die weitaus weniger Umweltfreundlich sind.

      Aber: Du meckerst ja ohnehin gerne rum. Vielleicht hätte ich mir das schreiben auch gleich sparen können. Warum treibst du dich noch einmal auf dieser Seite herum? Kritik an Lego ist ja an vielen Stellen berechtigt, aber eben nicht überall.

  8. solange man über diese Mailadresse nur den Bon erhält, klingt das sehr interessant.
    Es darf da aber keine Werbung untergejubelt werden (auch für andere Unternehmen).

  9. Das es überhaupt noch Papierbons (oder Rechnungen per Post) gibt. Sogar in den usa seit Jahren fast überall Standard.

  10. Ich finde diesen Service gut. So können über ein Jahr in einem einzigen Store sicher einige Duzend Rollen Thermopapier gespart werden. Klingt nicht viel, aber auf alles Stores weltweit ausgedehnt, kommt da eine Menge zusammen.
    Ich nutze das im Berliner Store schon eine Weile. Es wird bereits seit vielen Wochen angeboten. Leider wird aber bei Kartenzahlung nach wie vor der Kartenzahlungsbeleg ausgedruckt. Auf Nachfrage beim kassierenden Mitarbeiter hieß es, dass das an der Technik der Banken/Zahlungsdienstleister läge, darauf hat Lego leider keinen Einfluss.

  11. Der Kassenbon ist dafür da, dass man das Bezahlte abgleichen kann. Versucht man nachträglich Ungereimtheiten (z.B. zuviele Einheiten) mit dem digitalen Bon, zu klären.

    • Zitat: „Nach dem Bezahlen an der Kasse wurde ich gefragt, ob ich den Kassenzettel nicht auch per E-Mail erhalten möchte. Die Frage habe ich erst einmal verneint. Kurz vor Verlassen des Stores fand ich die Idee dann doch nicht schlecht und habe mich noch einmal mit einem Mitarbeiter dazu dazu unterhalten.“

      Ich gehe davon aus, dass der Autor nach seinem ersten, normalen Kauf, wo er den E-Bon nicht genommen hat, einfach noch etwas kleines kaufen wollte, um den E-Bon zu testen. Dafür muss man ja nicht gleich den MF kaufen.

  12. Ich finde es gut. Natürlich sind es noch mehr Daten, aber die habe ich auch schon vorher mit der Karte preisgegeben.

  13. Macht nur in Verbindung mit dem VIP Programm Sinn.
    Wenn ich irgendwo kein „Stammkunde“ bin, will ich
    1. ganz bestimmt auch nicht meine Mailadresse dort lassen
    2. nicht ewig viel Zeit an der Kasse verschwenden, ehe die meine Adresse aufgeschrieben haben
    3. nicht ewig anstehen, weil die Adressen der Kunden vor mir erst notiert werden müssen

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