Der „Mittelpunkt von Europa“ hat ein neues Highlight für LEGO® Fans: Mit diesem Satz begann gestern das Presse-Event zur Eröffnung der World of Bricks. Die Ausstellung wird beherbergt vom Continium Museum in Kerkrade kurz hinter der holländischen Grenze. Das Museum selbst ist komplett auf das spielerische Entdecken und Lernen von Kindern abgestimmt. So können die jungen Besucher zum Beispiel an einem großen nachgebildeten Gehirn detailliert schauen, wie beispielsweise das Auge fokussiert. Alle Themenbereiche können ausgiebig erkundet werden. Im Keller des Museums befindet sich übrigens eine Plattform, wo die Besucher 20 Meter „über der Welt“ stehen und die Erde aus Sicht der Internationalen Raumstation (ISS) betrachten können.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, der World of Bricks. Der pädagogische Ansatz des Museums findet sich sich auch in der kompletten LEGO® Ausstellung wieder. Wer jetzt größere Mengen an MOCs erwartet hat, wird allerdings enttäuscht sein. Der Eingangsbereich zur Ausstellung wird im monatlichem Wechsel mit anderen Bauwerken gestaltet. Zum Start der Ausstellung und aus aktuellem Anlass entschied sich das Museum für Star Wars. So sind neben zahlreichen LEGO® Star Wars Sets und MOCs auch ein riesiger X-Wing Fighter ausgestellt.


Im Februar werden die großen und kleinen Besucher der World of Bricks übrigens von den Helden aus The LEGO® Batman Movie begrüßt. Betritt man den eigentlichen Ausstellungsbereich, so betritt man gleich eine LEGO® Welt.


Der gesamte Bereich ist aufgebaut wie eine kleine LEGO® Stadt und man erkennt auch einige typische Gebäude wieder, wie zum Beispiel das Kino oder auch die Feuerwehr. In allen „Häusern“ können Kinder diverse Sachen bauen, Spiele ausprobieren oder auch einfach etwas lernen. Im Cupcake-Haus können die Besucher aus DUPLO® Steinen leckere Cupcakes bauen und auf der Rückseite des Gebäudes lernen, wie Licht mit Spiegeln, Prismen und einem Laser gebrochen wird.


An allen Baustationen finden Besucher nicht nur LEGO® Steine zum Bauen, sondern auch eine Aufgabe, die es zu lösen gilt. So muss zum Beispiel an einer Station über einer 32×32 LEGO® Platte mit Zahnrädern ein Mechanismus konstruiert werden, um bei einem Vogel die Flügel zu bewegen – oder ein Baggerarm mit Hilfe von Pneumatik-Elementen in Bewegung gesetzt werden.


Im Kino, wie sollte es auch anders sein, können Kinder ihre eigenen Stop-Motion-Filme drehen. Dafür stehen mehrere Terminals zur Verfügung. Im Anschluss lassen sich die fertigen Filme per E-Mail verschicken.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn meiner Meinung nach ist sowohl die Ausstellung als auch das Museum einen Besuch wert. Kinderaugen lügen bekanntlich nie und ich kann euch sagen, die Kinder bei der Eröffnung hatten richtig viel Spaß. World of Bricks ist ab dem 22. Dezember für Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten, Eintrittspreise sowie weitere Informationen zur Ausstellung findet ihr auf der Webseite des Museums.

Ach ja, einen LEGO® Shop gibt es im Museum natürlich auch. Zudem hat Bricksworld Own Creations da auch seine Zentrale. Alle selbst entworfenen Sets der Modellbauer gibt es im Shop ebenfalls zu kaufen.

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